”Eine ganzheitliche Behandlung der Patienten sowie ihre Sicherheit und Ängste nehmen wir sehr ernst.”

#Medizin #Kompetent

Anästhesie & Intensivmedizin

Wir, die Mitarbeiter der Abteilung für Anästhesie und Intensivmedizin,
haben den Auftrag, Sie vor, während und nach Ihrem operativen Eingriff zu begleiten. Ihre Sicherheit und Ihr Wohlbefinden liegen uns dabei besonders am Herzen!

Gemeinsam mit Ihnen und Ihrer operierenden Fachabteilung planen wir das richtige Anästhesieverfahren (Allgemein- oder Regionalanästhesie) für Ihre Operation, betreuen Sie individuell im OP und der unmittelbaren Aufwach- und Erholungsphase. Schon während der OP beugen wir Nebenwirkungen der Narkose und Schmerzen vor. Auch im Kreißsaal stehen wir Ihnen als werdende Eltern 24 Stunden und 7 Tage die Woche zur Seite.

Neben der Anästhesie verfügen unsere Kliniken zudem über eine moderne Intensivmedizin, in welcher wir u.a. kritisch erkrankte Patienten ärztlich versorgen.

Egal, an welchem Standort Sie uns brauchen – unser Motto lautet: „Wir passen gut auf Sie auf..."

Kontakt
Chefarztsekretariat Pfaffenhofen
Tel +49 8441 79-1801
Fax +49 8441 79-1840
E-Mail

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Das Sekretariat und Station 6 in Pfaffenhofen befinden sich im 2. OG.

Das Sekretariat und Intensivstation in Mainburg befinden sich 1. OG.

Unsere Angebote

Hier geben wir Ihnen einen Überblick über die diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten, die uns für die Behandlung von Patienten zur Verfügung stehen.

  • Allgemeinanästhesie

    Bei Eingriffen in der Körpermitte, im Bereich des Kopfes und des Halses benötigen Sie in der Regel eine Allgemeinanästhesie, bei welcher Sie tief und fest schlafen. Je nach Eingriff benötigen wir hierzu auch Maßnahmen zur Sicherung einer ausreichenden Eigenatmung bzw. eine maschinellen Beatmung. Neben der Mund-Nasen-Maske kommen hierbei überwiegend Kehlkopfmasken (LAMA) zur Anwendung, welche keinen Kontakt zu den Stimmbändern haben und daher sehr gut verträglich sind.

    Die Allgemeinanästhesie kann auch für Patienten mit bekannter postoperativer Übelkeit und Erbrechen schonend durchgeführt und diese Nebenwirkungen minimiert werden.

  • Regionalanästhesie

    Die Regionalanästhesie beschreibt Methoden der Schmerzausschaltung durch Lokalanästhetika, ohne begleitende Beeinträchtigung von Atmung oder Selbstkontrolle. Der Patient bleibt, im Unterschied zur Allgemeinanästhesie, wach und ansprechbar und spürt nur noch die Berührung während der Operation, jedoch keinen Schmerz.

    Man unterscheidet dabei Verfahren im Bereich der Wirbelsäule (rückenmarksnahe Anästhesie) und rein regionenbezogene Betäubung (Lokal- bzw. Regionalanästhesie) einzelner Nerven oder Hautareale.


    Rückenmarksnahe Anästhesietechniken (Spinalanästhesie / PDA)
    Eingriffe am Unterbauch, Unterleib, Becken und Beinen können mit Blockade der Nerven, die vom Rückenmark zum Operationsgebiet führen, durchgeführt werden.

    Während die Spinalanästhesie mit einer Einmalinjektion eine sofortige Wirkung für 2-6 Stunden entfaltet, wird bei der Periduralanästhesie das Lokalanästhetikum meist wiederholt oder kontinuierlich mittels eines eingelegten dünnen flexiblen Kunststoffschlauches (Katheter) verabreicht.


    Lokal- bzw. periphere Regionalanästhesie
    Bei manchen Operationen reicht es aus, die Schmerzempfindung nur im zu operierenden Gebiet auszuschalten, also eine örtliche Betäubung (lokal) vorzunehmen. Wird das gesamte Versorgungsgebiet eines Nervs blockiert, spricht man von peripherer Regionalanästhesie. Die Schmerzempfindung ist dann für längere Zeit blockiert.

  • Schmerzarme Geburt - Geburtshilfliche Regionalanästhesie (z.B. PDA)

    Schmerzen unter der Geburt sollten für die werdende Mutter jederzeit kontrollierbar bleiben. Durch gut aufeinander abgestimmte Methoden und enge interdisziplinäre Zusammenarbeit können wir das heutzutage gewährleisten. Sind die seitens der Hebammen angewandten Methoden nicht ausreichend, stehen wir der werdenen Mutter jederzeit für die Anlage einer Periduralanalgesie (PDA) zur Verfügung.

  • Analgosedierung

    Bei einigen Eingriffen ist keine Narkose notwendig, sondern nur eine Schmerztherapie und ggf. etwas zur Entspannung. Dies nennen wir Analgosedierung. Auch hierbei begleiten wir Sie sicher durch Ihren Eingriff.

  • Akutschmerztherapie

    In der anästhesiologischen Versorgung akuter Schmerzpatienten kommen verschiedene Verfahren für die Schmerzkontrolle zur Anwendung, wie z.B.:

    • interdisziplinär abgestimmte Konzepte bei oralen Schmerzmedikamenten
    • patientenkontrollierte Schmerzmittelpumpen (PCA)
    • rückenmarksnahe Verfahren ( z.B. Periduralkatheter)
    • periphere Regionalanästhesie (verschiedene Nerven-Blockaden als Einmal- oder Katheterinjektion)

    Sie werden auf Station durch unseren anästhesiologischen Akutschmerzdienst mitbetreut.

    Unser Haus bietet jedoch keine Sprechstunde für chronische Schmerzen an.

  • Intensivmedizin

    Auf unseren interdisziplinären Intensivstationen stehen unter der organisatorischen Leitung der Abteilung Anästhesie & Intensivmedizin 12 modern ausgestattete Bettplätze zur Verfügung. Hier versorgen wir Patienten in gesundheitlich kritischen Phasen gemeinsam mit den anderen Fachabteilungen. Die Intensivmedizin bietet die Möglichkeit, ausgefallene Körperfunktionen für eine gewisse Zeit zu unterstützen oder gar ganz zu ersetzen. Ein Teilbereich der Station ist die zertifizierte Schlaganfalleinheit (Stroke-Unit). Auch hier profitieren unsere Patienten von einem festen, eingespielten Team aus Ärzten, Pflegekräften und Therapeuten.


    Wir bieten auf der Intensivstation folgende Maßnahmen

    • Beatmung (Intubation / Nichtinvasiv (Gesichtsmaske))
    • Interdisziplinäre Visiten
    • Erweitertete kardiale Leistungsüberwachung
    • Abdominale, thorakale, topographische und kardiale Ultraschalldiagnostik
    • Einsatz von Organersatzverfahren (Beatmung und Dialyseverfahren)
    • Zusammenarbeit mit nephrologischen Konsiliarien in einem speziell ausgestatteten Intensivzimmer
    • postoperative Überwachung von Patienten


    Mobilisation

    • Physiotherapeuten
    • Technische Hilfen (z.B. Mobilisationsstuhl)
    • Spezialbetten für stark übergewichtige Patienten


    Diagnostik

    • Umfangreiche Labordiagnostik direkt auf der Station
    • Zügige und umfassende Materialgewinnung, eine krankenhauseigene und stationsbezogene Erreger- und Resistenzstatistik
    • Hoher Hygienestandard, moderne Antibiotikaregime


    Angehörige
    Für jeden Intensivpatienten erkundigen wir uns nach einer Bezugsperson aus Ihrem privaten Umfeld, mit der wir eng zusammenarbeiten wenn Sie sich selbst nicht äußern können. Dieser Bezugsperson bzw. deren Vertretung ist ein Besuch und eine Arztauskunft jederzeit auf der Station möglich. Auch wenn Patientenpflege, ärztliche Diagnostik und Therapie einen langdauernden Besuch bei Ihren Angehörigen nicht immer zulassen, so ermuntern wir immer zu Besuchen. Auch andere Angehörige sind uns willkommen, sofern es der Gesundheitszustand des Patienten erlaubt. Wir bitten Sie jedoch, die Besuche zu organisieren und nicht gleichzeitig zu kommen. Optimale tägliche Besuchszeiten in Pfaffenhofen sind von 15.00 bis 18.00 Uhr, in Mainburg nach Absprache.

    Die europäische Datenschutzrichlinie verpflichtet uns verbindlich zum Datenschutz. So ist es uns untersagt, jedem Besucher medizinische Auskunft geben. Hierfür benötigen wir bei Besuchen von beatmeten oder bewußtlosen Patienten das Einverständnis der Bezugsperson. Näheres entnehmen Sie bitte unserem Flyer zur Besucherregelung.

    Bei Krisensituationen stehen für Patienten und Angehörige Mitarbeiter der Krankenhausseelsorge zur Verfügung

  • Palliativmedizinischer Dienst

    Die Palliativmedizin setzt an, wo die kurative Medizin endet. Sie kümmert sich um Patienten, deren Erkrankung nicht mehr zu heilen ist. Die Ilmtalklinik baut derzeit ein speziell palliativmedizinisch weitergebildetes Team von Ärzten, Pflegekräften, Sozialdienst, Seelsorger, Physiotherapeuten und Hospizbegleitern und einer psychologischen Betreuung auf.

    Palliativmedizin ist keine begleitende Medizin in den „letzten Tagen" bzw. der Sterbephase eines Patienten, sondern ziehlt auf eine Verbesserung der Lebensqualität des Patienten ab und bietet den Angehörigen Unterstützung. Die Patienten bleiben dabei in ihren behandelnden Abteilungen.

    Das bedeutet eine enge Zusammenarbeit mit den behandelnden Ärzten im Krankenhaus, die Überprüfung von Weiterbehandlungsmöglichkeiten - beispielsweise zu Hause mit dem Hausarzt, der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung (SAPV), auf einer Palliativstation oder in einem Hospiz.

    Im Vordergrund stehen die Wert-, Lebens-, und Behandlungsvorstellungen des Schwer– bzw. Schwerstkranken und seiner Angehörigen.

    Wir sind für Sie da!

    Elisabeth Haimerl
    Tel +49 8441 79-1835
    E-Mail

  • Moderne Technik und Behandlungsmethoden
    • Herz: Einsatz etablierter Verfahren wie PICCO®, transthorakale und transösophageale Echokardiografie, CEVOX® und LIMON® ggf. Pulmonaliskatheterisierungen
    • Hirn (Sedierungsmanagement/Neurominitoring): Narkotrend®-Monitoring. Zur erweiterten zerebralen Diagnostik stehen das EEG sowie die Ableitung von evozierten Potentialen zur Verfügung.
    • Niere: Alle kontinuierlichen Nierenersatztherapien (CVVH, CVVHD, CVVHDF) überwiegend mit Zitrat-Antikoagulation
    • Lunge: Bei akutem Lungenversagen (ARDS) Lagerungs- (kinetisches Bett, Bauchlagerung) und moderne Beatmungstherapie, Verfahren zur Lungenunterstützung (ILA) mit extrakorporaler CO2-Elimination.

Team

Chefarzt

Dr. med. Hansjörg Aust

Facharzt für Anästhesie und Intensivmedizin, Zusatzbezeichnungen: Notfallmedizin; spezielle anästhesiologische Intensivmedizin; Schmerztherapie; Palliativmedizin; HealthCare Manager

E-Mail

Ltd. Oberarzt

Dr. med. George-Daniel Schmidl

Facharzt für Anästhesiologie, Zusatzbezeichnungen: Notfallmedizin und spezielle anästhesiologische Intensivmedizin

E-Mail

Ltd. Oberarzt

Dr. med. Andreas Kinskofer

Dr. med. Andreas Kinskofer, Facharzt für Anästhesiologie, Zusatzbezeichnungen: Intensivmedizin; Notfallmedizin; QM

E-Mail

Ltd. Arzt Anästhesie Standort Mainburg

Thomas Schreyer

Facharzt für Anästhesiologie, Zusatzbezeichnung: Akupunktur; Notfallmedizin

E-Mail

Oberarzt

Dr. med. Zsolt Pethoe

Facharzt für Anästhesiologie

E-Mail

Oberärztin

Dr. med. Regina Mehltretter

Fachärztin für Anästhesiologie

E-Mail

Oberarzt, Leiter Zentrale Notaufnahme Pfaffenhofen

Dr. med. Philipp Lakatos

Facharzt für Anästhesiologie, Zusatzbezeichnung: Notfallmedizin

E-Mail

Funktionsoberärztin

Dr. med. Virginia Kapetanov

Fachärztin für Anästhesiologie

E-Mail

Palliativmedizinischer Dienst

Elisabeth Haimerl

Fachärztin für Anästhesiologie

E-Mail

Sprechzeiten & Kontakt

Kontakt
Chefarztsekretariat Pfaffenhofen
Tel +49 8441 79-1801
Fax +49 8441 79-1840
E-Mail

Sprechzeiten

Prämedikationssprechstunde Pfaffenhofen
Terminvereinbarung über Chefarztsekretariat

Mo-Fr  10.00 – 13.00 Uhr

Prämedikationssprechstunde Mainburg

Di       08.00 – 10.00 Uhr
Do        13.00 – 16.00 Uhr

Wissen & Info

  • Geburtshilfliche Anästhesie

    Was versteht man unter geburtshilflicher Regionalanästhesie?

    Schmerzen unter der Geburt können durch regionale Betäubungsverfahren, je nach Notwendigkeit, wirksam gemildert oder auch völlig unterdrückt werden, dass sowohl eine Spontangeburt wie auch eine Schnittentbindung (Kaiserschnitt, sectio caesarea) möglich sind.

    An der Ilmtalklinik werden sowohl die Spinalanästhesie als auch die Periduralanästhesie (PDA) im Rahmen der Geburtshilfe durchgeführt.


    Periduralanästhesie (PDA):

    • besonders für die Schmerzausschaltung unter der Spontangeburt geeignet
    • der Periduralkatheter kann bereits vor Einsetzen der Wehen gelegt werden
    • die Betäubung kann über das Geburtsende hinaus fortgesetzt werden
    • oft ermöglicht die PDA eine Spontangeburt und erspart so den Kaiserschnitt


    Spinalanaesthesie (SPA):

    • besonders für die Schnittentbindung geeignet
    • die Patientinnen bleiben wach und können die Geburt ihres Kindes mitverfolgen
    • auf Wunsch kann aber auch ein leichtes Beruhigungsmittel verabreicht werden


    Was ist eine PDA?
    Eine PDA ist erwiesenermaßen die wirksamste Methode zur Schmerzlinderung.

    Bei Anlage einer PDA wird im Bereich der Lendenwirbelsäule unter örtlicher Betäubung ein dünner Plastikkatheter in einen Raum vor dem Rückenmarkskanal verbracht. Über diesen Katheter injiziert der Anästhesist ein Lokalanästhetikum und ein Schmerzmittel, was zur Dämpfung der Schmerzempfindung der unteren Körperhälfte führt, wobei die Beweglichkeit der Beine und das Laufen weitestgehend erhalten bleiben.

    Kommt es im Verlauf der Geburt zur Notwendigkeit, einen Kaiserschnitt (Sectio) durchzuführen, so kann die Anästhesie vorteilhaft mittels des schon liegenden Periduralkatheters durchgeführt werden.


    Wie erfolgt die Anästhesie bei einem Kaiserschnitt?
    Bei einem geplanten Kaiserschnitt kommt auf Wunsch der Schwangeren zumeist eine Spinalanästhesie zur Anwendung. Es handelt sich dabei um die Injektion eines Lokalanästhetikums in den Rückenmarkskanal der Lendenwirbelsäule mit nachfolgender Betäubung der unteren Körperhälfte. Die Vorteile sind dabei das unmittelbare Erleben der Geburt durch die Frau und ihren Partner sowie eine fehlende Beeinträchtigung des Neugeborenen durch die Betäubung. Alternativ wird insbesondere beim Not-Kaiserschnitt eine Vollnarkose (Allgemeinanänsthesie) durchgeführt. Eine Nachbetreuung erfolgt regelmäßig im Aufwachraum des Kreißsaals.

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