Rezertifizierung EPZ

Zertifiziertes Endoprothesenzentrum erstmals an der Ilmtalklinik in Pfaffenhofen erfolgreich auditiert

Pfaffenhofen, 06.03.2026 – Das Endoprothesenzentrum (EPZ) der Ilmtalklinik wurde erstmals am Standort Pfaffenhofen zertifiziert. Nach der Prüfung durch erfahrene Auditoren erfüllt das Zentrum alle Vorgaben des internationalen Instituts EndoCert, welches das Zertifizierungsverfahren durchführt und dabei die strengen Richtlinien der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und orthopädische Chirurgie berücksichtigt.

Das Endoprothesenzentrum wurde bereits 2015 von Chefarzt Dr. Thomas Pausch am Standort Mainburg gegründet, in den folgenden Jahren etabliert und ist seither fester Bestandteil der Ilmtalklinik. Seit Beginn des Zentrums prüft die Fachgesellschaft in regelmäßigen Abständen die Abläufe und die Qualität bei der Implantation von Hüft- und Kniegelenksprothesen. Auf Grund der internen Umstrukturierung der Klinik mit Verlagerung der orthopädisch-unfallchirurgischen Abteilung von Mainburg nach Pfaffenhofen wurden auch die kompletten Strukturen des Endoprothesenzentrums verlagert.

In ihrem diesjährigen Abschlussbericht lobten die Prüfer besonders die hohe Behandlungsqualität auf dem neuesten Stand der Wissenschaft. Durch die konsequente Umsetzung von „blutsparenden“ Maßnahmen kombiniert mit moderner Schmerzmitteleinspritzung verbessert sich sowohl die Sicherheit als auch der Komfort für die Patientinnen und Patienten – Somit wurde das EPZ am Standort Pfaffenhofen nun ohne Abweichungen zertifiziert.

Chefarzt Dr. Thomas Pausch (Leiter des EPZ und Hauptoperateur), Co-Chefarzt Dr. Ulrich Franz (Koordinator und Hauptoperateur), Oberarzt Dr. Viktor Orlovszki (Dokumentenbeauftragter und Hauptoperateur) und Chefarztsekretärin Agnes Riedl (Qualitätsmanagementbeauftragte) bilden das Kernstück des Zentrums und zeigten sich erfreut über die erneute Zertifizierung.

Auch Geschäftsführer Christian Degen freut sich: „Die Verlagerung der Unfallchirurgie samt Endoprothesenzentrum Mitte des Jahres 2025 vom Standort Mainburg an den Standort Pfaffenhofen war für alle Beteiligten nicht einfach, aber letztlich der richtige Schritt im Rahmen der Krankenhausreform, um den Beschäftigten auch langfristig eine Perspektive am Haus zu geben. Die jetzige Prüfung hat nochmals bestätigt, dass uns die Umstellung trotz aller Umstände sehr gut gelungen ist. Ich möchte mich deshalb bei allen Beteiligten recht herzlich für die Mühen bedanken.“

Pausch und sein Team haben bereits mehrere tausend Knieendooprothesen in navigierter Technik eingesetzt und besitzen dadurch eine hervorragende Expertise auf diesem Gebiet. Um die vorgegeben Mindestmengen muss man sich an der Ilmtalklinik keine Sorgen mehr machen – bereits in den ersten 6 Wochen des Jahres wurden 25 Knieendoprothesen eingesetzt. Die vorgeschriebene Mindestmenge pro Jahr sollte so bis April bereits erreicht sein.

Durch die Teilnahme an regelmäßigen Fortbildungen bleiben die Mediziner stets auf dem neuesten Stand der Technik – zuletzt vertieft im Bereich der Robotik. „Die Robotik wäre ein weiterer Schritt in der Entwicklung der Knieendoprothetik mit großem Benefit für den Patienten in Hinblick auf Standdauer und dem Ergebnis nach der Operation“, so Chefarzt Dr. Pausch. „Es ist interessant, was heute schon möglich ist – die Kombination aus Technologie und ärztlicher Erfahrung wird die Behandlungsqualität in Zukunft noch weiter steigern.“

Selbstverständlich werden auch alle anderen unfallchirurgischen Krankheitsbilder in der Abteilung mit hoher fachärztlicher Kompetenz versorgt: Die Abteilung unter der Leitung von Chefarzt Dr. Pausch besitzt neben einem zertifizierten Endoprothesenzentrum auch ein zertifiziertes lokales Traumazentrum, welches die Klinik für die Versorgung Schwerstverletzter spezialisiert.

 

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